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  • Thomas Grassmann 18:29 am 8. December 2015 Permalink | Antworten  

    DV4mini – der Alleskönner 

    Seit ein paar Tagen ist es nun wahr – ich bin stolzer Besitzer eines DV4mini USB Stick. Eine wirklich universelle Komponente zur Realisierung eines multifunktionalen, digitalen Hotspots. Schwer zu bekommen – fast so schwer wie die bisherigen Komponenten der DVRPTR-Entwicklergruppe der OM’s DG8FAC … Hardware und Fertigung, DG1HT … Netzwerk und DMR und DJ0ABR … Software und Vertrieb.
    Neu ist auch der Vertriebskanal.  Nachdem die PIPEmsg, die die  bisherigen Komponenten vertrieben hat, aus dem Geschäft zurück gezogen hat, hat Kurt, DJ0ABR den Vertrieb mit seiner Unternehmung HELITRON selber übernommen.
    Die Lieferung erfolgt dann, nachdem die Komponente wieder verfügbar war, schnell und zuverlässig.

    Lange war ich traurig, dass die Weiterentwicklung der DVRPTR-Komponente, welche ja zunächst mit einer modularen Transceiver-Stufe geplant war, nicht verwirklicht wurde. Nun hat man Nägel mit Köpfen gemacht.

    D-Star, DMR, c4FM-Fusion, P25, DPMR + 70 cm TRX mit 12 mW PEP, alles auf Fingernagelgröße
    Der Preis ist, gemessen an der Leistung, die die Beschreibung des unscheinbaren USB-Stick verspricht, mit < 100 Euro, überschaubar.
    Der Stick kommt mit zwei Anschlüssen aus. Dem USB-Anschluss und einem SMA-Anschluss für die Antenne. Das war’s auch schon.
    Diese Tatsache verrät, dass die Komponente zum sinnvollen Betrieb einen Rechner mit entsprechender Software benötigt.
    Eine Reihe nötiger Module, die zuvor feste Bestandteile früherer Entwicklungen waren, wie z.Bsp. die Netzwerkkomponente, sind wieder in den Rechner gewandert. Auf einen AMBE-Chip zur Sprachdekodierung hat man ganz verzichtet. Der Stick benötigt also zum Betrieb auf jeden Fall ein Sprechfunkgerät mit digitalen Fähigkeiten.
    Einstellungen am Stick selbst sind nicht mehr erforderlich, aber auch gar nicht mehr möglich.

    Zielgruppe: DV-Funker ohne Repeater-Anbindung
    Wer aber soll nun den neuen Stick sinnstiftend einsetzen? Die Zielgruppe ist über die Funktionsmöglichkeiten des Stick klar vorgegeben.
    Alle Funker, die über ein DV-Funkgerät verfügen und bisher nur schwer die Möglichkeit hatten am weltweiten digitalen Funkverkehr teil zu haben, haben nun mit dieser hoch flexiblen und universellen Komponente die passende Eintrittskarte für den weltweiten  Digitalfunkverkehr und zwar unabhängig davon, in welcher digitalen Welt sie sich bewegen. Das ist neu!

    Miniaturisierung ist Trumpf
    Der DV4mini besticht durch seine nicht vorhandene Größe. Nicht viel größer als ein handelsüblicher USB-Speicherstick, findet er Platz an nahezu jeder Schnittstelle. Dabei ist es unerheblich, an welchem System der Stick betrieben werden soll.
    Einzig die iOS-Welt von apple bleibt ihm verschlossen.

    Software für fast alle Betriebssysteme
    Der ungeduldige OM ohne umfassende Computerkenntnisse wählt den Betrieb am heimischen PC oder Notebook, welche ja zumeist mit Microsoft Betriebssystemen ausgestattet sind. Hier gibt es sogar noch Treiber für das mittlerweile angestaubte Microsoft-XP, auf das allerdings noch viele OM’s schwören, weil eine ganze Reihe bewährter Afu-Software-Pakete seit Jahren störungsarm ihre Dienste versehen.
    Aber auch für die nachfolgenden Generationen der Betriebssysteme aus Redmond gibt es die passende Software. Eine mögliche und gute Quelle für die nötige Software ist ist die Webseite: http://dv4m.ham-dmr.ch/
    Hier navigiert man einfach durch die Verzeichnisstruktur und holt sich die, für die jeweils vorhandene Rechnerinfrastruktur passenden Pakete per Download.

    Die kleinen Abmessungen des Sticks und seine geringe Stromaufnahme schreien allerdings geradezu danach, sich für einen Betrieb mit einem kleinen Rechner zu entscheiden. Auch hierfür gibt es einige Möglichkeiten, wie z. Bsp. ein Raspberry Pi, ein Banana Pi oder ein Odroid Einpatinenrechner, die alle mit einem ARM-Prozessor ausgestattet sind.
    Von den Entwicklern wird mindestens ein Zweikernprozessor empfohlen um die nötige Software sicher und zuverlässig zu verarbeiten.

    Die wunderbare Welt des LINUX
    Nachdem der Raspberry Pi in den letzten Jahren einen wahren Hype bei Bastlern. „Makern“ und Computerinteressierten ausgelöst hat, war die Anschaffung eines Raspberry Pi 2 Mod B die Entscheidung der Wahl für mich. Die mitbestellte SD-Nano-Card mit vorinstalliertem Noobs brachte mich aber zunächst nicht wirklich weiter. Der Ergeiz war nicht, Grundkenntnisse in der Anwendung von LINUX zu erwerben, bzw. mir alle nötigen Komponenten selbst und in mühevoller Arbeit auf die SD-Card zu installieren, sondern möglichst schnell mit der DV4minni „in der Luft“ zu sein.
    Aber auch hier gab es die Lösung und das Zauberwort war „Image-Datei“. Mit ein paar wenigen Hilfsprogrammen wie z. Bsp. WIN32DiskImager wurde aus den verfügbaren downloads der passenden Image-Files eine bootbare SD-Nano-Card erzeugt, die alle nötigen Programme zum Betrieb der DV4mini direkt schon „on board“ hatten. Image auf die Karte gebruzelt – Karte in den Pi – Stromversorgung an die Platine gelegt und schon war man mittendrin in der digitalen Funkwelt!

    Wenn klein, dann aber richtig!
    Am heimischen TV mit HDMI-Eingang ging’s dann auch schon richtig gut, wenn mir auch die kritischen Blicke der XYL sicher waren, verbunden mit der Frage „Soll das jetzt etwa so bleiben?“ Es sollte natürlich nicht!
    Das kleine Keyboard mit Touch-Pad funktionierte per Bluetooth auf Anhieb und in weiser Vorausschau hatte ich mit dem kleine RasPi ein 3,5″ TFT-Display mit geordert, welches den 48″-TV hoffentlich entsprechend funktionell ersetzen sollte.

    Hier der Aufbau mit allen Komponenten. Die Netzwerkverbindung realisiert ein EDIMAX USB-Stick. Dieser lief mit dem Image von Klaus auf Anhieb im hauseigenen WLAN einer Fritz.Box.

    DV4mini_Aufbau

    … und dann doch noch in die „Niederungen“ von LINUX
    Dem kleinen Display von Tontec war eine zweiseitige Anleitung zum Anschluß und zur Inbetriebnahme auf dem Board beigefügt. Die erste Hürde war dann schon mal: Wo genau wird die Buchsenleiste des Displays auf die GPIO-Steckerleiste des RasPis gesteckt? Es gibt deutlich mehr Stecker auf dem Board als Buchsen auf der Anschlußseite des Displays. Und keine Erklärung in der Anleitung!
    Die Recherche auf dem Schaltplan des RasPi brachte die Erkenntnis. Die Masse auf der GPIO-Leiste sollte auf die Masse des Displays kommen – damit war klar, wie das Display zu stecken ist.
    Nun ging es weiter: Ersteinmal ein Update der nötigen Programmteile auf dem RasPi machen und sich mit dem Befehl sudo gefolgt von apt-get update im Komandofenster des LXTerminals  in die wunderbare Welt des LINUX begeben.
    Ich war stark an meine MS-DOS-Tage erinnert, die ich schon fast gänzlich vergessen hatte.
    Die Installation des 3,5″-Display von Tontec war gut dokumentiert und nach 30 min. waren die nötigen updates gemacht und die notwendigen Config-Files angepasst.
    Das Display funktionierte auch auf Anhieb gut aber die Darstellung des Control Centers des DV4mini benötigte deutlich mehr Platz als die 480×320 Pixels des Displays in der Lage waren darzustellen.
    DL5KV hatte aber schon die Lösung parat – er hat eine grafisch abgespeckte Version des ControlCenters entwickelt, welche speziell auf die verfügbare Auflösung der kleinen Displays angepasst ist.

    Hier die erste Maske zur Einstellung der Grundkonfiguration.

    DV4mini-compact

    Kleines Display – kleines Control Center für den DV4mini
    Also das ganze nochmal von vorn.  Klaus bietet – Gott sei Dank – auf seiner Webseite ein passendes RasPi-Image für ein 3,5″ Display der Firma Waveshre an. Hat man nicht den selben Typ von Display, empfiehlt es sich, das Image der Compact-Version mit der HDMI Funktionalität zu wählen und die nötigen Anpassungen für das verwendete Display dann zu Fuß zu machen.
    Also: passendes Image laden, bootfähige SD-Nano-Karte erzeugen, Updates herunterladen und installieren und die Konfiguration für das Display nochmals für diese Installation durchführen.
    … und siehe da – nach nochmals der einen oder anderen Stunde am PC und am LX-Terminal des RasPi war auch das geschafft.
    Der DV4mini läuft mit der kompakten Version des Control Centers und alle nötigen Funktionen sind übersichtlich und gut zugänglich auch auf dem 480x310er Display dargestellt, einstell- und bedienbar.

    Fazit
    Die DV4mini ist eine tolle Sache und fast ein Muss für alle Besitzer eines digitalen Handsprechers, ganz egal, zu welcher Fraktion von Digitalfunker sich  der einzelne hinzurechnet.
    Ob D-Star, DMR, 4CFM oder DPMR als z. Zt. noch Testbetriebsart in der Betaversion  des aktuellen Control Centers, der DV4mini erfüllt nahezu alle Anforderungen eines leistungsfähigen Hotspots.
    Die 12 mW max. ERP des eingebauten TRX, die in 10 Stufen auch noch auf ein paar  Mü-Watt heruntergeregelt werden kann, sind für den Hausgebrauch mehr als ausreichend. Im Gegenteil; ich hatte im Vergleich mit meinem FT817 TRX von YAESU bei der minimal einstellbaren Leistung von 500 mW PEP an einer Dummyload eher das Gefühl, mehr mit dem Thema Mehrwegeausbreitung kämpfen zu müssen als beim Betrieb mit dem DV4mini-Stick und der deutlich geringeren Sendeleistung.
    Über Erfahrungen mit der DV4mini in Verbindung mit einem PC/Notebook kann ich nicht berichten, finde aber, dass der Einsatz mit einem kleinen LINUX-Rechner im Scheckkartenformat seinen ganz eigenen Reiz hat.
    Mein nächster Schritt ist, mir eine Umgebung zu basteln, in der es möglich ist, den RasPi von meinem iPad auf der Grafikoberfläche fern zu steuern. Dann sollte auch das originäre Control Center von Kurt, DB0ABR wieder funktionieren.
    Man darf auch gespannt sein, welche Erweiterungen der Software es noch geben wird und welche OM’s mit dem nötigen Know How, sich animiert fühlen, rund um diese interessanten Komponenten noch weitere neue Anwendungen und Möglichkeiten der Verwendung zu entwickeln.

    vy 73 – Thomas / DG8SF – Stand Dez. 2015

     
  • Hermann Schumacher 16:25 am 6. December 2015 Permalink | Antworten  

    DB0ULM ist leider bis auf Weiteres außer Betrieb.

     
  • Hermann Schumacher 08:49 am 1. September 2015 Permalink | Antworten
    Tags:   

    In Vorbereitung des neuen 7-stelligen CCS-Konzepts wurde DB0ULM auf die aktuelle irdddb-Version 20150820 „geupdated“. Der CCS-Server ist CCS704.

     
  • Thomas Grassmann 11:45 am 2. September 2014 Permalink | Antworten
    Tags: DVRPTR V3   

    DVRPTR V3 – modular, bunt und schon ein Auslaufmodell 

    Ja, die Entwicklung der DVRPTR-Boards war konsequent und beeindruckend. Was engagierte OM’s da auf die Beine gestellt haben, verdient allen Respekt. Jede Version der DV-Boards brachte Neuerungen und Features, die die bisherigen Boards nicht bieten konnten.
    Bereits bei der Einführung der Version V1 war allerdings auch von einer TRX-Platine die Rede, die mit kleiner Leistung (max. 1 Watt) in der Lage sein sollte, das Board zu einem eigenständig funktionierenden D-Star Dualband-Transceiver zu machen. Toll – das wär’s gewesen.

    Aber dazu später – schauen wir uns doch zunächst erst mal die Version 3 an:

    Durch und durch modular

    Die Idee, die Boards und ihre Funktionen zu trennen war konsequent und wurde in der Version 3 gut gelöst. Die Hauptplatine wurde dadurch nicht kleiner, aber der interessierte OM ist nun in der Lage, das Board ganz nach seinen Erfordernissen auszustatten. Sollte das Gerät nur in der Konfiguration für einen einfachen stand-alone-Repeater verwendet werden, kommt man mit der Basisplatine hin. Ein AMBE-Chip ist ja zum Durchleiten des digitalen Datenstroms nicht unbedingt erforderlich. Sollte es dann doch noch eine Anbindung ins D-Star Netzwerk sein, ohne das ein über die USB angeschlossener Rechner zum Einsatz kommt, kann die Netzwerkkomponente nachträglich installiert werden. Und möchte man die V3 dann noch in Verbindung mit einem 9k6-fähigen TRX zum eigenständigen D-Star Funkgerät ausbauen, dann rüstet man eben auch noch das AMBE-Board nach.
    Die dritte Komponente, das OLED-Display, größer als bei der V2 und in bunt, gehört zur Standardausrüstung, ist aber auch als Einzelkomponente auf die Hauptplatine aufzusetzen.

    Auf dem folgenden Foto sehen wir OM Alec, G4PEC in seinem YOUTUBE-Video beim Auseinanderbauen der V3 Einheit. In seiner Hand hält er die OLED-Platine, links vor der Hauptplatine liegt das Ethernet-Board der Netzwerkkomponente und rechts daneben das AMBE-Board für die digitale Sprachcodierung.

    Module im Zusammenbau

    Beim Einschalten verhält sich das Bord genauso wie die V2. Die zuletzt eingestellt Betriebsart wird wieder aktiv und die Einheit ist sofort betriebsbereit.

    Eindrucksvoll das große Farbdisplay mit Begrüßungsgrafik.

    DVRPTR_V3_Front

    Alles so schön bunt hier!
    Das im Vergleich zur V2 deutlich größere OLED-Display ist nun auch farbig und hat folgende Parameter zu bieten: 160 x 128 Pixel 262 000 Farben, 40 x 30 mm mit 1,8“ Diagonale.
    Die Front ist im Vergleich zur V2 auch deutlich „aufgeräumter“ und hat neben dem großen Farb-OLED-Display nur noch den bewährten Dreh-Drückschalter und die RJ45-Mikrofonbuchse zu beherbergen.

    Die Tatsache, dass man sich entschlossen hat, die Alufront- und Rückseitenplatten durch gebürstetes V2A-Material zu ersetzten, hat der Optik des Gerätes sehr gut getan. Die Anpassung an nahezu jedes Mikrofon mit RJ45-Anschluss ist über ein frei zu konfigurierendes Patchfeld auf der Hauptplatine sehr einfach möglich. Mein eingesetztes YAESU MH-31 Mike konnte 1/1 durch verbunden werden.

    Es fällt auch auf, dass die gelieferten Bauteile sehr maßhaltig und präzise gefertigt sind und der Zusammenbau der Platinen und Gehäuseteile sehr einfach und leicht von statten geht. Lediglich dem Ausschnitt für das Display hätte man ein bis zwei Millimeter mehr spendieren können.
    Dafür enthält das Display, egal in welcher Betriebsart die V3 betrieben wird, alle wichtigen Informationen auf einen Blick, vorausgesetzt, man hat die passende Sehhilfe zu Hand. 😉

    Hier in der Betriebsart „DV-TRX + AMBE“, in Verbindung mit meinem FT-857 im PKT-Mode ein vollwertiger D-Star Transceiver.

    DVRPTR_V3_Front_2

    Fernbetrieb via Netzwerk kein Problem
    Alle Parameter der Platine lassen sich problemlos über den Dreh-Drückschalter konfigurieren. Es braucht also nicht unbedingt eine Verbindung zum Rechner um die wichtigen Parameter einzustellen. Es darf aber hier auch angemerkt werden, dass die Control-Center-Software auch mit der V3 ganz hervorragend funktioniert und alle Einstellungen sehr bequem mittels der übersichtlich gestalteten Menüs vorgenommen werden können.

    Ist das Board mit der Netzwerkkomponente ausgestattet, kann die Software des Control-Center auch mittels TCP/IP mit dem Board kommunizieren. Das ist dann ganz angenehm, wenn der Rechner sich nicht in USB-kabelweite vom Gerät befindet und mit dem selben Netzwerk wie die V3 verbunden ist. Das Control-Center findet die V3 auch automatisch. Zusätzlich gibt es auch noch einen kleinen Bruder der Control-Center Software. Die DV-Remote Software liest den aktuellen Status des Boards aus und erlaubt die wesentlichen Einstellungen im Betrieb mit den DCS-Reflektoren.
    Schade ist lediglich, dass beim Zugriff auf des Board keine Authentifizierung vorgesehen wurde. In einem hauseigenen Netzwerk kann man das verkraften. Hängt das Board allerdings in einem größeren Netzwerk (Schule, Universität o.ä.), so kann dieser kleine Mangel schnell zum Problem werden und man verzichtet dann doch lieber auf den Betrieb mittels Netzwerkkomponente.
    Schön aber ist auf jeden Fall der integrierte kleine Web-Server, der bei Netzwerkbetrieb und Anwahl der IP der V3 über einen Browser hilfreiche Links sowie Informationen zum aktuellen Status des Boards ausgibt.

    Web_Server_DVRPTR_neu

    Firmeware-Updates leicht gemacht

    Es gab Zeiten, da war das Updaten der Firmware für die eingesetzten Micro-Controller der ersten Generationen der DVRPTR-Boards ein kleines Abenteuer. BootLoader-Programme waren zu starten und mittels mehr oder wenig kryptischen Befehlen zum Leben zu erwecken mit dem Ziel, dem Board die neue Firmware einzuhauchen. Das war spannend und nicht jeder Versuch von Erfolg gekrönt. Über das Netzwerk ist das nun geradezu ein Kinderspiel. Die Modem-Komponente zuständig für Repeater, Hotspot, Mikrofon und Lautsprecher benötigt lediglich den Pfad zur aktuellsten Firmware und schon ist alles erledigt.
    Für das Update der Firmware der Netzwerk-Komponente, die alle Netzwerkfunktionen, PC Anbindung und das Gateway zum Reflektor steuert, ist ein kleiner Umweg über die Installation eines Programms von Texas Instruments zu nehmen. Die Bedienung des Programms ist durch die „sprechende“ Oberfläche allerdings auch kein Hexenwerk.
    Alles dies ist nun auch sehr schön in den verfügbaren Handbüchern zu den einzelnen Komponenten dokumentiert. Hier bleibt kein Wunsch und fast keine Frage mehr offen.
    Möchte man immer „auf der Höhe der Zeit“ sein, empfiehlt sich die Anmeldung bei YAHOO-Groups, um sich in der entsprechenden DVRPTR-Gruppe (http://groups.yahoo.com/group/DVRPTR/join) mit den jeweils aktuellsten Daten und Informationen zu versorgen. Hier gibt es auch das eben angesprochene Handbuch zur V3.

    Fazit
    Alles in allem kann gesagt werden, dass die DVRPTR-Entwicklergruppe ganze Arbeit geleistet hat. Für diejenigen, die sich eingehender mit D-Star und seinen Möglichkeiten beschäftigen möchten, sind die DVRPTR-Komponenten eine lohnende Investition.
    Schade, dass die Entwickler der iTRX-Komponente ihr gestecktes Ziel nicht erreichen konnten. Die Hindernisse zur Bewältigung der EMV-Probleme in Zusammenspiel der komplexen Komponenten waren wohl doch zu hoch. Nah dran waren Sie ja wohl. Die Einstellung der iTRX-Parameter sind im Handbuch der DVRPTR-V3 bereits erklärt.

    Die V3 ist z.Zt. noch über die Seite http://shop.dvrptr.de zu bestellen. Am letzten Gransberg-Treffen der D-Star Interessierten im Juni diesen Jahres war allerdings zu hören, dass die V3 bereits ein Auslaufmodell ist. Die Entwicklergruppe arbeitet bereits an einem neuen Projekt. Einer TRX-Dongel-Lösung, die dann aber wohl die „Intelligenz“ des Boards in den wesentlichen Komponenten wieder in einen Rechner verlagert. In Zeiten von Rasberry-Pi, Arduino & Co. vielleicht gar keine so schlechte Idee. Wir werden sehen.

    Wer noch sehen möchte, wie einfach man eine V3-Einheit zerlegen und wieder zusammenbauen kann, schaut sich das sehenswerte 11-minütige Video von Alec, G4PEC an. Hat man das getan, bietet YOUTUBE noch eine Reihe anderer Videos rund um die DVRPTR-Familie im rechten Vorschaufenster an – Viel Spaß beim Anschauen und vielleicht demnächst mal via QSO über D-Star.

    Vy 73 de Thomas / DG8SF

     
  • Thomas Grassmann 14:22 am 7. August 2014 Permalink | Antworten  

    Vorstellung von D-Star & Co. 

    Am 3. Oktober um 20 Uhr werden die OM’s Hermann, DF2DR und Thomas, DG8SF einen kleinen Vortrag zum Thema halten. Der Termin findet im Rahmen des OV-Abend von P14 im Gasthof Engel in Lehr statt. Dabei wird OM Hermann sich eher auf die Bereiche Digitale Modulationsarten, Signalaufbereitung und Verarbeitung fokussiern während OM Thomas eher auf die Betriebstechnik von D-Star und die „Hardware“ die zum Betrieb von D-Star erforderlich ist, eingehen wird. Neben der Vorstellung einer Reihe von Geräten und Funkamateurprojekten zum Thema D-Star ist ein Vorführ-QSO mit OM Uli, AG0X in Florida geplant, der via Übertragung über den „großen Teich“ ein wenig über die „D-Star-Landschaft“ in seinem Umfeld berichten möchte. Wir freuen uns über zahlreiche YL’s, XYL’s und OM’s. Gäste sind immer gerne gesehen. Anmeldungen gerne erbeten beim OVV P14 DL1WOL via do1wol@darc.de – Thomas / DG8SF

     
    • Johnc640 11:02 am 16. August 2014 Permalink | Antworten

      you have a terrific blog here! would you like to make some invite posts on my weblog? aedbaabaddgg

  • Hermann Schumacher 19:32 am 30. June 2014 Permalink | Antworten
    Tags: , Technik   

    Neue D-STAR-Controller (zumindest für mich) von ON8JL: http://www.on8jl.be/index.php
    Stand-alone ohne PC, Konfiguration komplett via Web-Interface, Firmware-Update verlangt allerdings physikalischen Zugang zum Controller. Der Repeater Controller kostet 310 €, Transceiver sind über die üblichen Mini-DIN-Stecker anzuschließen.
    Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen!

     
  • Hermann Schumacher 09:19 am 24. April 2014 Permalink | Antworten
    Tags: ,   

    Nachdem DB0ULM auf dem Baden-Württemberg-Reflektor DCS001P seit Wochen schon allein war, habe ich den Repeater jetzt versuchsweise auf den „anderen“ Baden-Württemberg-Reflektor DCS002J umgehängt. Die D-STAR-Politik, die zu einer solchen Fragmentierung führt, entzieht sich meinem Verständnis, aber vielleicht kann ja einer unserer Blog-Leser aushelfen!

     
    • Hermann Schumacher 17:44 am 25. April 2014 Permalink | Antworten

      Schon etwas älter, diese Glosse zum Thema DCS00n, aber immer noch lustig: http://mw0dnk.blogspot.de/2012/04/dcs-also-reflecting-our-national-traits.html

      • Harald 16:34 am 25. April 2015 Permalink | Antworten

        Hallo Herrmann,
        nachdem viele Ausländer jetzt einen eigenen DCS haben, die im DCS002 waren, ist man dazu übergegangen, den DCS001 zu entlasten. An Wochenenden sind auf dem DCS001 bis zu 230 Repeater, Hotspot und Dongle eingeloggt. Das muss alles verwaltet werden. Es ja ein privates Netz und kein gewerbliches.
        73 Harald DL2HCK

    • Gerhard 09:16 am 26. April 2014 Permalink | Antworten

      Hallo Hermann,
      der Raum DCS 001P war immer schon nur gering belegt. Nachdem DB0LBX sich auch ausgelinkt hatte,
      ist das halt mal so. Den Raum DCS002J hatte man in Südbaden erfunden. Nachdem ich dort zu einigen
      Bekannten Kontakt hatte habe ich DM0GRI-C dort eingelinkt. Sinnvoller ist der Raum DCS001R (Süd)

      vy 73, de Gerhard DC6PN

  • Hermann Schumacher 14:46 am 26. December 2013 Permalink | Antworten  

    DB0ULM-Probleme über Weihnachten 

    Unser Relais scheint irgendwann über die Weihnachtsfeiertage durch einen Windows-Update-Fehler aufgehört haben, zu reagieren. Seit 26. nachmittags funktioniert es wieder wie gewohnt.

     
  • Thomas Grassmann 12:34 am 26. December 2013 Permalink | Antworten  

    DB0ULM offline 

    Der Repeater ist momentan offline, da der Rechner für die Repeater- und Gateway-Software hängt und auch via Fernwartung nicht mehr zugänglich ist. Da ist also Aktion vor Ort nötig. Momentan ist allerdings Weihnachtspause. Wir bitten um Verständnis.

     
  • Hermann Schumacher 19:55 am 14. September 2013 Permalink | Antworten
    Tags: ,   

    Software auf neuestem Stand 

    Die G4KLX-Software auf DB0ULM wurde auf den letzten Stand gebracht:

    • Soundcard Repeater 20130904
    • ircDDB Gateway 20130725

    Der Einsatz der neuen Repeater-Software hat nach meinem Eindruck das Empfangsverhalten deutlich verbessert (ohne dass ich dies sofort quantifizieren könnte). Für Erfahrungsberichte bin ich dankbar.

     
    • Wolfgang Galler (DG3DW) 11:26 am 13. Februar 2014 Permalink | Antworten

      Vor einigen Tagen mußte ich meinen Rechner wechseln; un dsomit auch das Betriebssystem von Windows 7 auf Windows 8.1. Unter diesem Betriebssystem wird der blaue Dongel unter der bisherigen Software von G4KLX nicht erkannt und lässt sich nicht initialisieren.
      Gibt es für Windows 8 eventuell eine neue Software?

      Vy 73 Wolfgang Galler
      DG3DW

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